Hühnchen Tempura mit knusprigem Teig

30 min prep 30 min cook 80 servings
Hühnchen Tempura mit knusprigem Teig
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Als ich das erste Mal in einer kleinen japanischen Kneipe in meiner Heimatstadt saß, hörte ich das leise Knistern des Frittieröls, das durch die Küche schoss, und sofort wurde mir klar: Hier entsteht Magie. Der Duft von frisch gebackenem Tempura, der sich mit einer leichten Note von Ingwer und Sojasauce vermischte, ließ mein Herz schneller schlagen – und ich wusste, dass ich dieses Erlebnis nach Hause holen musste. Es war nicht nur das knusprige Geräusch, das die Luft erfüllte, sondern das Versprechen von einer Textur, die außen knusprig und innen saftig ist, das mich verzauberte. Dieses Gericht, das ich heute mit euch teilen möchte, ist nicht nur ein einfacher Snack, sondern ein kleines Fest für die Sinne, das jede Mahlzeit zu etwas Besonderem macht.

Stellt euch vor, ihr legt ein Stück zartes Hühnchen in einen leichten, luftigen Teigmantel, taucht es in heißes Öl und beobachtet, wie es in goldene Perfektion verwandelt wird. Das Ergebnis ist ein knuspriger Klang, wenn ihr das Stück herausnehmt, und ein zarter, saftiger Kern, der beim ersten Bissen förmlich auf der Zunge zergeht. Ich habe unzählige Male versucht, das perfekte Gleichgewicht zwischen Knusprigkeit und Saftigkeit zu finden – und nach vielen Versuchen habe ich das Geheimnis entdeckt, das ich heute mit euch teilen will. Es ist ein kleiner Trick, der den Unterschied zwischen einem durchschnittlichen Tempura und einem, das eure Gäste um ein zweites Stück betteln lässt, ausmacht.

Doch bevor wir in die Details eintauchen, lasst mich euch sagen: Dieses Rezept ist nicht nur für Profis gedacht. Es ist für alle, die Freude am Kochen haben, für Familien, die gemeinsam etwas Neues ausprobieren wollen, und für alle, die den authentischen Geschmack Japans in ihrer eigenen Küche erleben möchten. Ihr werdet sehen, dass die Zutatenliste überschaubar ist und die Schritte klar strukturiert – und das Beste ist, dass ihr mit ein paar einfachen Tricks ein Ergebnis erzielt, das selbst in einem erstklassigen Restaurant konkurrenzfähig ist. Und das ist erst der Anfang – wartet ab, bis ihr erfahrt, warum das Sprudelwasser im Teig das wahre Geheimnis ist.

Hier kommt nun das Versprechen: Ich führe euch Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess, von der Auswahl der besten Hühnchenbrust bis zum perfekten Abtropfen des fertigen Tempura. Ihr bekommt nicht nur ein Rezept, sondern ein komplettes Erlebnis, das ihr immer wieder nachkochen wollt. Also, schnallt euch an, holt eure Pfannen raus und macht euch bereit – denn gleich erfahrt ihr, wie ihr das knusprigste Hühnchen Tempura aller Zeiten zaubern könnt. Und das Beste: Eure Familie wird euch dafür danken, dass ihr das neue Lieblingsgericht auf den Tisch bringt.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmacksintensität: Durch die Kombination von Sojasauce, Sake und frischem Ingwer erhält das Hühnchen eine tiefe, umami-reiche Basis, die jedes Stück zum Highlight macht. Die Marinade dringt tief in das Fleisch ein und sorgt dafür, dass jeder Bissen ein harmonisches Zusammenspiel von süß, salzig und leicht scharf bietet.
  • Knusprige Textur: Der Mix aus Allzweckmehl und Maisstärke erzeugt eine leichte, luftige Kruste, die beim Frittieren sofort aufbläht und eine knusprige Oberfläche bildet. Das Sprudelwasser sorgt für winzige Luftblasen im Teig, die das Ergebnis besonders fluffig machen.
  • Einfache Zubereitung: Mit nur wenigen Schritten und gängigen Küchenutensilien ist das Rezept auch für Kochanfänger gut machbar. Die klare Struktur der Anleitung hilft, Fehler zu vermeiden und das Ergebnis jedes Mal perfekt zu treffen.
  • Schnelle Zubereitungszeit: In weniger als einer Stunde habt ihr ein Gericht, das sowohl als Hauptgericht als auch als beeindruckende Vorspeise dient. Die Marinierzeit ist kurz, weil das Sprudelwasser die Aromen schnell aufnimmt.
  • Vielseitigkeit: Das Grundrezept lässt sich leicht anpassen – ob ihr es mit Ponzu, süßer Chili-Sauce oder einer klassischen Mayonnaise servieren möchtet, die Möglichkeiten sind endlos. Ihr könnt das Rezept sogar für andere Proteine wie Garnelen oder Tofu verwenden.
  • Gesunde Wahl: Durch die Verwendung von Hühnchenbrust bleibt das Gericht proteinreich, während das schnelle Frittieren in heißem Öl verhindert, dass zu viel Fett aufgenommen wird. Der Einsatz von neutralem Öl wie Rapsöl sorgt zudem für einen milden Geschmack, der das Aroma nicht überdeckt.
  • Visuelle Anziehungskraft: Das leuchtend goldene Äußere, kombiniert mit einer leicht glänzenden Ponzu-Sauce, macht das Gericht zu einem echten Hingucker auf jedem Teller. Eure Gäste werden nicht nur vom Geschmack, sondern auch vom Aussehen begeistert sein.
  • Gemeinschaftliches Kochen: Das Frittieren in kleinen Portionen ermöglicht es, gemeinsam zu kochen und zu genießen – ein perfektes Ritual für Familienabende oder gesellige Treffen mit Freunden.
💡 Pro Tip: Verwende eiskaltes Sprudelwasser, das direkt aus dem Kühlschrank kommt – das sorgt für die größte Luftigkeit im Teig und verhindert, dass er zu schnell zusammenfällt.

🥗 Zutaten im Überblick

Das Fundament

500 g Hühnchenbrust – das Herzstück dieses Gerichts. Wählt am besten frische, hautlose Brustfilets, die gleichmäßig geschnitten werden, damit das Frittieren gleichmäßig gelingt. Wenn ihr ein wenig mehr Saftigkeit möchtet, könnt ihr das Hühnchen leicht leicht klopfen, um eine einheitliche Dicke zu erreichen. Qualität ist hier entscheidend: Bio-Hühnchen liefert nicht nur einen besseren Geschmack, sondern auch ein reineres Aroma, das das gesamte Gericht aufwertet.

Aromen & Gewürze

1 TL Ingwer, frisch gerieben – gibt dem Tempura eine subtile Schärfe und ein leicht zitroniges Aroma, das den Geschmack des Fleisches aufhellt. 1 Zehe Knoblauch, fein gehackt – bringt eine tiefe, aromatische Basis, die das Gericht vollmundig macht. 1 EL Sojasauce – liefert das salzige Umami, das für die japanische Küche unverzichtbar ist. 1 EL Sake oder Wasser – das Sake fügt eine leichte Süße und Komplexität hinzu, während Wasser eine milde Alternative bietet, falls ihr keinen Alkohol verwenden möchtet. ¼ TL weißer oder schwarzer Pfeffer – rundet die Marinade ab und gibt ihr ein wenig Wärme.

Die Geheimwaffen

⅓ Tasse Allzweckmehl – bildet die Basis des Teigs und sorgt für die nötige Struktur. ⅓ Tasse Maisstärke – verleiht dem Teig eine extra knusprige Kruste, die beim Frittieren aufbläht. 1 Stück Ei – bindet den Teig und gibt ihm eine seidige Textur. ⅓ Tasse Sprudelwasser – das sprudelnde Element ist das eigentliche Geheimnis: Es erzeugt Luftblasen, die den Teig leicht und knusprig machen. 3‑4 Tassen neutrales Öl (z. B. Raps- oder Erdnussöl) – das Öl muss hoch erhitzt werden, damit das Tempura sofort aufbläht und nicht zu fettig wird.

Den krönenden Abschluss

Nach Geschmack Ponzu‑Sauce – die leichte, zitronige Soße ergänzt die knusprige Textur perfekt und gibt jedem Bissen einen erfrischenden Kick. Ihr könnt die Sauce selbst machen, indem ihr Zitronensaft, Sojasauce, Reisessig und ein wenig Mirin mischt, oder ihr greift zu einer fertigen Variante. Für ein wenig zusätzliche Schärfe könnt ihr ein paar Tropfen Chili‑Öl hinzufügen – das gibt dem Gericht eine spannende Note, die eure Gäste lieben werden.

🤔 Did You Know? Maisstärke ist nicht nur ein Verdickungsmittel, sondern erhöht auch die Porosität des Tempura-Teigs, sodass er beim Frittieren schneller aufbläht und besonders knusprig wird.

Mit euren Zutaten bereit und eurem Küchenplan in der Hand, geht es jetzt ans Eingemachte. In den nächsten Abschnitten erfahrt ihr, wie ihr jedes Element perfekt kombiniert, um das ultimative Hühnchen Tempura zu kreieren. Jetzt wird es spannend – hier beginnt das eigentliche Abenteuer in eurer Pfanne.

Hühnchen Tempura mit knusprigem Teig

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Beginnt damit, die Hühnchenbrust in mundgerechte Streifen von etwa 2 cm Breite zu schneiden. Legt das Fleisch in eine Schüssel und fügt den geriebenen Ingwer, den gehackten Knoblauch, die Sojasauce, das Sake (oder Wasser) und den Pfeffer hinzu. Rührt alles gut um, sodass jedes Stück gleichmäßig bedeckt ist, und lasst die Marinade mindestens 10 Minuten ziehen – das ist genug Zeit, damit die Aromen tief ins Fleisch eindringen. Während das Hühnchen mariniert, könnt ihr das Öl auf dem Herd vorbereiten, denn das Timing ist entscheidend, um die perfekte Knusprigkeit zu erreichen.

  2. Jetzt bereitet ihr den Tempura‑Teig vor: In einer großen Schüssel das Allzweckmehl und die Maisstärke vermischen. In einer separaten Schüssel das Ei leicht verquirlen, dann das eiskalte Sprudelwasser hinzufügen und vorsichtig unter das Mehlgemisch rühren. Wichtig ist, nicht zu viel zu rühren – ein paar Klumpen dürfen noch vorhanden sein, denn das verhindert, dass der Teig zu glatt wird und beim Frittieren zusammenfällt. Das Ergebnis sollte eine leicht flüssige, aber nicht zu dünne Konsistenz haben, die das Hühnchen sanft umhüllt.

  3. 💡 Pro Tip: Kaltwasser sorgt dafür, dass das Mehl sofort schrumpft, sobald es das heiße Öl trifft – das erzeugt die charakteristische Luftigkeit des Tempura.
  4. Erhitzt das neutrale Öl in einem hohen Topf oder einer Fritteuse auf etwa 180 °C. Ein einfacher Test: Werft ein kleines Stück Teig hinein – wenn es sofort zu schäumen beginnt und an die Oberfläche steigt, ist das Öl bereit. Achtet darauf, das Öl nicht zu überhitzen, denn zu heißes Öl verbrennt die Kruste, bevor das Hühnchen durchgegart ist. Wenn ihr ein Thermometer habt, bleibt bei 180 °C; sonst könnt ihr die Temperatur mit einem Holzstäbchen prüfen – kleine Bläschen zeigen die richtige Hitze an.

  5. Jetzt kommt der spannende Moment: Nehmt ein Stück mariniertes Hühnchen, taucht es vorsichtig in den Teig und lässt überschüssigen Teig abtropfen. Legt das umhüllte Stück sofort ins heiße Öl. Der Teig sollte sofort aufblähen und ein leises Zischen erzeugen – das ist das Zeichen für eine perfekte Kruste. Frittiert das Hühnchen in kleinen Portionen, damit die Öltemperatur stabil bleibt und jedes Stück gleichmäßig knusprig wird.

  6. Frittieren dauert etwa 3‑4 Minuten pro Portion, bis das Tempura goldgelb und knusprig ist. Während des Frittierens könnt ihr das Hühnchen leicht drehen, um eine gleichmäßige Bräunung zu gewährleisten. Sobald das Stück die gewünschte Farbe erreicht hat, nehmt es mit einem Schaumlöffel heraus und legt es auf ein Küchenpapier, das überschüssiges Öl absorbiert. Der Duft, der jetzt eure Küche erfüllt, ist ein Vorgeschmack auf das, was gleich folgt – ein knuspriger, saftiger Biss, der jedes andere Tempura in den Schatten stellt.

  7. ⚠️ Common Mistake: Das Öl zu stark zu erhitzen führt dazu, dass die Kruste verbrennt, bevor das Hühnchen durchgegart ist. Halte die Temperatur konstant und vermeide es, zu viele Stücke gleichzeitig zu frittieren.
  8. Wiederholt den Vorgang, bis alle Hühnchenstücke fertig sind. Während ihr frittierst, könnt ihr die Ponzu‑Sauce vorbereiten, falls ihr sie noch nicht fertig habt. Einfach Sojasauce, Zitronensaft, Reisessig und ein wenig Mirin mischen, dann nach Belieben mit ein paar Tropfen Chili‑Öl verfeinern. Die Sauce sollte leicht säuerlich und gleichzeitig umami‑reich sein, um die knusprige Textur perfekt zu ergänzen.

  9. Serviert das fertige Hühnchen Tempura sofort, am besten auf einem warmen Teller, damit die Kruste ihre Knusprigkeit behält. Legt die Stücke nebeneinander und garniert sie mit einem Spritzer Ponzu‑Sauce sowie optional ein paar feinen Frühlingszwiebelstreifen. Das Ergebnis ist ein visuell ansprechendes Gericht, das sowohl die Augen als auch den Gaumen begeistert. Jetzt ist der Moment gekommen, das Ergebnis zu probieren – geht los, nehmt ein Stück, taucht es in die Sauce und spürt, wie die knusprige Hülle nachgibt, um den saftigen Kern freizugeben.

💡 Pro Tip: Wenn ihr das Tempura nicht sofort serviert, haltet es im Ofen bei 80 °C auf einem Gitter, damit die Kruste knusprig bleibt, ohne weiter zu garen.

Und das war's! Aber bevor ihr euch an den ersten Bissen macht, möchte ich noch ein paar zusätzliche Tipps mit euch teilen, die dieses Gericht von gut zu absolut unvergesslich heben. Diese kleinen Geheimnisse machen den Unterschied zwischen einem gelungenen Abendessen und einem kulinarischen Highlight, das eure Gäste noch lange nach dem letzten Bissen im Gedächtnis behalten werden.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor ihr das Hühnchen in die Marinade legt, probiert ein kleines Stück des Teiges mit etwas Sojasauce. So könnt ihr sofort feststellen, ob die Würze euren Vorlieben entspricht, und bei Bedarf nachjustieren. Ich habe das oft gemacht, weil ich manchmal die Balance zwischen Salz und Süße ein wenig anpassen wollte. Dieser einfache Test spart euch späteres Nachwürzen und sorgt dafür, dass jede Portion perfekt abgestimmt ist.

Warum Ruhezeit mehr zählt, als ihr denkt

Nach dem Marinieren ist es wichtig, das Hühnchen mindestens 10 Minuten ruhen zu lassen, damit die Aromen tief eindringen. Noch besser ist es, das Fleisch für 30 Minuten im Kühlschrank zu lagern – das macht das Fleisch zarter und intensiver im Geschmack. Ich habe einmal das Hühnchen sofort frittiert und das Ergebnis war flach und wenig aromatisch; seitdem nehme ich mir immer die Zeit für die Ruhephase.

Das Geheimnis der perfekten Temperatur

Die Öltemperatur sollte konstant bei 180 °C gehalten werden. Wenn das Öl zu kalt ist, saugt das Tempura zu viel Fett auf, wenn es zu heiß ist, verbrennt die Kruste. Ein gutes Thermometer ist hier Gold wert, aber ein einfacher Test mit einem Holzstäbchen reicht oft aus: Blubbert das Öl stark, ist es heiß genug. Diese Kontrolle verhindert das häufige Problem von matschigem Tempura.

Die Krusten‑Optimierung

Ein kleiner Schuss Backpulver im Teig kann die Kruste noch luftiger machen, weil es beim Erhitzen Kohlendioxid freisetzt. Ich habe das ausprobiert, als ich das Rezept das erste Mal verfeinern wollte, und das Ergebnis war ein fast schaumiger Mantel, der beim Bissen zerbricht. Achtet jedoch darauf, nicht zu viel zu verwenden – ein Viertel Teelöffel reicht völlig aus.

Servieren mit Stil

Präsentiert das Tempura auf einem großen, flachen Teller, garniert mit feinen Streifen von frischer Chili und ein paar Sesamsamen. Das gibt nicht nur einen schönen Farbkontrast, sondern sorgt auch für einen zusätzlichen Crunch. Ich habe einmal ein schlichtes weißes Geschirr verwendet, und das Ergebnis sah nicht so ansprechend aus – ein wenig Farbe macht das Gericht sofort einladender.

💡 Pro Tip: Für extra Frische die Ponzu‑Sauce mit etwas geriebenem Yuzu-Schalenabrieb verfeinern – das gibt einen zitrusfrischen Kick, der das ganze Gericht aufhellt.

🌈 Köstliche Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingsseiten an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Hier sind einige kreative Wendungen, die ihr ausprobieren könnt, um neue Geschmackserlebnisse zu entdecken:

Süß‑Scharfe Chili‑Tempura

Ersetzt die Ponzu‑Sauce durch eine Mischung aus Honig, Sriracha und Limettensaft. Der süße Honig balanciert die Schärfe, während die Limette die Frische zurückbringt. Diese Variante ist perfekt für diejenigen, die ein bisschen Feuer lieben, aber nicht zu stark überfordert werden wollen.

Sesam‑Ingwer‑Glasur

Mischt gerösteten Sesam, fein gehackten Ingwer und etwas Sojasauce zu einer dicken Glasur, die ihr nach dem Frittieren über das Tempura streicht. Der geröstete Sesam gibt ein nussiges Aroma, das hervorragend mit dem knusprigen Teig harmoniert. Ich habe das einmal bei einem Familienfest serviert und es war ein sofortiger Hit.

Tempura mit Kokos‑Mandel‑Teig

Ersetzt die Hälfte des Mehls durch Kokosraspeln und fügt gemahlene Mandeln hinzu. Der Teig bekommt eine leicht süßliche Note und eine exotische Textur, die wunderbar zu einer Mango‑Chutney‑Sauce passt. Diese tropische Variante ist ideal für Sommerabende, wenn ihr etwas Leichtes und Erfrischendes wollt.

Vegetarisches Tofu‑Tempura

Statt Hühnchen könnt ihr feste Tofuwürfel verwenden, die ihr vorher in einer leichten Sojasauce-Marinade einlegt. Der Tofu nimmt die Aromen auf und wird beim Frittieren außen knusprig, innen aber butterweich. Diese Alternative ist perfekt für vegetarische Gäste und lässt sich genauso gut mit Ponzu oder einer Erdnusssauce servieren.

Zitronen‑Rosmarin‑Tempura

Fügt dem Teig einen Esslöffel Zitronenschale und einen Hauch frischen Rosmarin hinzu. Das Ergebnis ist ein überraschend aromatischer Biss, der die klassische japanische Note mit europäischen Kräutern verbindet. Ich habe das einmal für ein Dinner mit internationalen Freunden zubereitet – die Kombination war ein echter Gesprächsstoff.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschrank-Aufbewahrung

Bewahrt übrig gebliebenes Tempura in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf, maximal 2 Tage. Legt ein Blatt Küchenpapier zwischen die Stücke, um überschüssige Feuchtigkeit zu absorbieren und die Kruste knusprig zu halten. Vor dem Servieren könnt ihr das Tempura kurz bei 150 °C im Ofen erwärmen, damit es wieder seine Knusprigkeit zurückgewinnt.

Einfrieren

Für eine längere Aufbewahrung könnt ihr das Tempura einzeln auf ein Backblech legen und für etwa 30 Minuten einfrieren, bevor ihr es in einen Gefrierbeutel packt. So bleibt die Kruste beim späteren Aufwärmen erhalten. Im Gefrierschrank hält es sich bis zu 2 Monate, ohne dass Geschmack oder Textur merklich leiden.

Aufwärmen

Um das Tempura aufzuwärmen, legt ihr die Stücke auf ein Gitter im vorgeheizten Ofen (180 °C) für etwa 8‑10 Minuten. Alternativ könnt ihr sie kurz in einer Pfanne mit wenig Öl anbraten, um die Kruste wieder knusprig zu machen. Ein kleiner Spritzer Wasser im Ofen hilft, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und verhindert, dass das Tempura zu trocken wird.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ihr könnt das marinierte Hühnchen bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lagern. Je länger es mariniert, desto intensiver wird der Geschmack, jedoch sollte die Marinierzeit nicht zu lang sein, da das Salz die Textur des Fleisches verändern kann. Für die beste Balance empfehle ich 30 Minuten bis zu 2 Stunden.

Ein neutrales Öl mit hohem Rauchpunkt, wie Rapsöl, Erdnussöl oder Sonnenblumenöl, ist ideal. Diese Öle geben keinen eigenen Geschmack ab und ermöglichen die hohe Temperatur von 180 °C, die für ein knuspriges Tempura nötig ist. Vermeidet Olivenöl, da es bei hohen Temperaturen schnell verbrennt.

Ja, ihr könnt den Teig für maximal 30 Minuten im Kühlschrank lagern, jedoch sollte er vor dem Gebrauch gut durchgerührt werden, da sich die Zutaten absetzen können. Für optimale Knusprigkeit ist es jedoch besser, den Teig frisch zuzubereiten, weil die Kohlensäure im Sprudelwasser schnell entweicht.

Ein kleiner Teigklumpen, der sofort an die Oberfläche steigt und leicht zischt, ist ein guter Indikator. Mit einem Küchenthermometer könnt ihr die Temperatur exakt prüfen – 180 °C ist das Ziel. Wenn das Öl raucht, ist es zu heiß und das Tempura wird zu schnell braun.

Absolut! Ersetzt die Hühnchenbrust durch feste Tofuwürfel oder Seitan, und verwendet ein pflanzliches Ei‑Ersatzprodukt (z. B. Aquafaba). Die restlichen Zutaten bleiben unverändert, und ihr könnt die gleiche knusprige Textur erreichen.

Mische 3 EL Sojasauce, 2 EL Zitronensaft, 1 EL Reisessig und 1 TL Mirin. Optional kannst du einen Spritzer Sesamöl und etwas geriebenen Ingwer hinzufügen. Lass die Sauce mindestens 10 Minuten ziehen, damit sich die Aromen verbinden.

Matschige Kruste entsteht meist, wenn das Öl nicht heiß genug ist oder zu viele Stücke gleichzeitig frittiert werden. Das senkt die Temperatur, sodass das Fett vom Teig aufgenommen wird, anstatt zu verdampfen. Halte die Öltemperatur konstant und frittiere in kleinen Portionen.

Ja, ihr könnt das Tempura im Airfryer zubereiten, allerdings wird die Kruste nicht ganz so knusprig wie beim Frittieren. Besprüht die Stücke leicht mit Öl und backt sie bei 200 °C für etwa 10‑12 Minuten, bis sie goldbraun sind. Das ist eine gesündere Alternative, wenn ihr auf das Frittieren verzichten möchtet.
Hühnchen Tempura mit knusprigem Teig

Hühnchen Tempura mit knusprigem Teig

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Hühnchenbrust in Streifen schneiden, mit Ingwer, Knoblauch, Sojasauce, Sake (oder Wasser) und Pfeffer marinieren; 10 Minuten ziehen lassen.
  2. Allzweckmehl und Maisstärke mischen, Ei verquirlen, Sprudelwasser hinzufügen und zu einem leichten Teig verrühren – nicht zu stark rühren.
  3. Öl in einem Topf auf 180 °C erhitzen; ein kleiner Teigklumpen sollte sofort aufsteigen und blubbern.
  4. Ein Stück mariniertes Hühnchen in den Teig tauchen, überschüssigen Teig abtropfen lassen und vorsichtig ins heiße Öl geben.
  5. Frittieren bis goldgelb und knusprig (ca. 3‑4 Minuten); mit Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  6. Alle Stücke wiederholen, dabei die Öltemperatur konstant halten.
  7. Ponzu‑Sauce zubereiten (Sojasauce, Zitronensaft, Reisessig, Mirin) und nach Geschmack abschmecken.
  8. Tempura sofort auf einem Teller anrichten, mit Ponzu‑Sauce servieren und nach Belieben mit Frühlingszwiebeln oder Sesam bestreuen.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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